Welchen E-Book-Reader nehmen?

Das Samsung Galaxy TabDer große Vorteil von epub-Dokumenten ist unumstritten die Dateigröße und die flexible Handhabung von Layout und Schriftgröße. So kann ein E-Book in diesem Format auf jeder Bildschirmgröße bequem gelesen werden. Um seine Books zu lesen, benötigt man auf alle Fälle einen Reader oder Viewer als Softwarelösung. Smartphones, Tabs oder Pads der neuen Generation haben schon standardmäßig einen Reader bzw. ein App vorinstalliert. Exemplarisch habe ich ein Kapitel des E-Books Mobile Workforce von nextbusiness-IT in vier unterschiedlichen Viewern abgebildet:

Screenshot eines E-Books in Firefox

http://www.epubread.com/de: Hier wird der Browser Firefox zum eigentlichen Reader gemacht. Bücher können bequem wie eine Datei geöffnet werden. Sobald das Plugin installiert wurde, kann man einfach über die Funktion „Datei öffnen“ ein epub-Dokument lesen. Der Bildschirm ist in zwei Frames unterteilt: links ist die Navigation (sofern der Autor eine solche angelegt hat) und rechts ist das eigentliche E-Book. Unspektakulär aber praktisch, weil man keine weitere Software benötigt.

Screenshot eines E-Books in Calibre

Sehr angenehm finde ich Calibre: http://calibre-ebook.com: Calibre installiert zum einen eine E-Book-Verwaltung bzw. Bibliothek und einen reinen E-Book-Reader. Beide Programme sind einfach zu bedienen. In der Verwaltung können E-Books nachträglich verschlagwortet werden, die Metatags kann man noch editieren, um Bücher später einfacher zu finden.

Screenshot eines E-Books bei Bookworm

Nur mit einer Online-Anmeldung funktioniert http://bookworm.oreilly.com: Hier werden die Bücher online abgespeichert und verwaltet. Die Navigationsleiste zeigt tatsächlich an, in welchem Kapitel man sich befindet, eine tolle Funktion, wenn viele Navigationspunkte vorhanden sind.

Screenshot von Adobe Digital Editions

Und last, but noch least sei noch Adobe Digital Editions erwähnt. http://www.adobe.com/de/products/digitaleditions

Dieser Editor, den man kostenlos bei Adobe herunterladen kann benötigt zum sinnvollen Einsatz eine Adobe-ID, durch die man sich dann Bücher oder Zeitschriften kaufen bzw. leihen kann. Er verarbeitet PDF und epub, auch DRM-geschützte Dokumente. Diese Funktion habe ich mit den anderen Tools noch nicht ausprobiert.

Welchen Reader man verwendet, ist wahrscheinlich Geschmacksache. Calibre gefällt mir persönlich im Moment am besten, wobei auch die Bookworm-Variante nicht schlecht scheint. Letztendlich gilt wohl testen, testen, testen. Und darüber wird man hier demnächst mehr lesen können.

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