Social Media macht nur unnötig Arbeit!

So interpretiere ich die Auftritter viele Unternehmen, die auf sozialen Plattformen oder auch nur mit ihrer Website im Internet vertreten sind. Da wurde vor Jahren mal halbherzig ein Profil eingerichtet, vielleicht noch zwei, drei Meldungen oder Videos veröffentlicht und das war’s dann.

Nicht so schlimm, mag manch einer denken, weiß ja keiner, dass ich die Profile eingerichtet habe. Nun, so ganz stimmt das leider nicht. Denn die Suchmaschinen finden diese Profile trotzdem. Und ich frage mich, ob diese Unternehmen, ihren Namen oder ihr Unternehmen mal in einer Suchmaschine eingegeben haben. Erschreckend, was da oft zutage kommt. Also, ein leeres oder total veraltetes Unternehmensprofil kann kein Aushängeschild sein. Schon gar nicht, wenn der Wettbewerber sein Profil pflegt und seine Inhalte aktuell hält. Den direkten Vergleich durch den potenziellen Kunden bekommt der inaktive User gar nicht mit, weil er schon ausgesiebt wird, bevor er ein Angebot abgeben darf. Sicherlich gibt es noch die Kunden, die ein Telefonbuch zur Hand nehmen und dort nach dem Dienstleister ihres Vertrauens suchen. Machen das die kritisierten Unternehmen selbst auch? Oder wie suchen sie selbst nach Lieferanten & Co.?

Ich denke, mit einem täglichen Aufwand von 15 Minuten ist es möglich, seine Social-Media-Kanäle zu beobachten, interessante Posts zu teilen oder zu liken und wenn man noch weitere 15 Minuten dran hängt, eigene Meldungen zu veröffentlichen. Das kann Abends oder früh Morgens passieren, wenn einen das Tagesgeschäft noch nicht im Griff hat.

Passend zum Thema sind zwei Meldungen des Bitkom:

Zwei Drittel der Internetnutzer sind in sozialen Netzwerken aktiv http://www.bitkom.org/de/presse/8477_77780.aspx

Drei Viertel aller Deutschen nutzen das Internet http://www.bitkom.org/77843_77835.aspx

Wollen Sie sich diesen Markt freiwillig entgehen lassen?

  1. Gabi Fischer

    Bravo!
    Kann ich nur doppelt unterstreichen.
    Mindestens genauso schlimm sind Unternehmen, die ein Geheimnis daraus machen, WER denn da überhaupt für sie kommuniziert. Manchmal hat man den Eindruck, Inhalte werden nur noch für robots kreiert – nicht für Menschen.
    Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Da hilft auch die optimale Keyword-Dichte nicht weiter :-)

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