Kurz umschrieben ist Issuu.com eine Plattform, auf der jeder, der sich einmal angemeldet hat, kostenlos PDFs hochladen und anderen zur Verfügung stellen kann. Zugegeben, ich habe diese Plattform lange nicht sonderlich beachtet, weil das Angebot größtenteils englischsprachig und für meine Begriffe ziemlich nischenlastig ausgerichtet war.

Genutzt habe ich es lediglich, um PDFs als blätterbare Dokumente in Websites oder Blogs einbetten zu können. Als ich mich vor kurzem aufgrund der Verlinkung einer Broschüre in Facebook wieder mit der Plattform beschäftigt habe, war ich erstaunt, welche Vielfalt mittlerweile auf Issuu vorhanden war. Nun sind auch deutsche Unternehmen mit Produktkatalogen oder Whitepapern vertreten und haben erkannt, wie einfach es ist, eine breite Masse an Lesern mit seinen Informationen zu erreichen, wenn die Dokumente vernünftig benannt und beschrieben sind. Die kostenlose Basisversion dürfte den meisten Unternehmen sogar ausreichen.

Das Hochladen der Dokumente war vor zwei Jahren noch wesentlich umständlicher, als es heute ist. Dokument aussuchen, hochladen, Kurzbeschreibung hinzufügen, das war’s. Das Einbetten in Blogs und Website funktioniert über einen Embedding-Code und stellt für mich somit auch kein Problem dar. Über einen Share-Button können die Dokumente einfach in den Sozialen Kanälen verbreitet und beworben werden. Was will man mehr? Und über die Einrichtung von Stapeln kann man seine eigenen oder  abonnierte Dokumente strukturieren.

Es ist also durchaus erstaunlich, warum dieses oder vergleichbare Portale, wie zum Beispiel Yumpu.com nicht viel häufiger genutzt werden, um seine Publikationen einer Zielgruppe vorzustellen, die man auf herkömmliche Wege kaum erreichen kann.