Monate: November 2010

E-Book-Formate und ihre Verwendung

Mit dem Einzug des iPad in Deutschland wurde das Thema E-Book auch für den deutschen Markt immer interessanter und kann auch von Verlagen nicht mehr als „Nebenerscheinung“ abgetan werden. Umso verwirrender sind die zahlreichen Formate und Reader bzw. die Möglichkeiten, E-Books zu kaufen oder zu leihen. Welches Format kann überhaupt von welchem Reader gelesen werden? Was sind die gängigen Formate? Diese Frage ist auch für mich als Dienstleister wichtig. Immerhin müssen die Daten der Printobjekte entsprechend aufbereitet werden.

Apostroph oder Accent?

Als ich vor dreißig Jahren meine Ausbildung als Druckformherstellerin antrat, war eine meiner einflussreichsten Ausbilder ein Schriftsetzer mittleren Alters – nennen wir ihn Herbert. Er war von der „alten Schule“, hatte selbst noch mit Bleibuchstaben gesetzt und arbeitete zu damaligem Zeitpunkt an „neumodischem Kram“ wie einer Diatype. Dort wurden damals zum Setzen verspiegelte Glasscheiben eingesetzt, auf denen jeder zu setzender Buchstabe transparent vorhanden war. Beim Auslösen einer Taste wurde dieser Buchstabe mit Licht auf eine Film in einer Filmkassette belichtet. Vorausgesetzt, man hatte vorher den Schieber aufgemacht, damit das Licht auch auf den Film treffen kann. Soweit, so gut, das ist ein ganz anderes Thema.